|  | Bündnis 90/Die Grünen für Brüggen, Bracht und Born |
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| Beitrag vom 12.12.11
Kreisvorstand: Weit reichende Entscheidungen
Auf seiner Vorstandssitzung fasste der Grüne Kreisverband am Samstag einige weit reichende Beschlüsse. Unter anderem standen die drohenden Castor-Transporte durch den Kreis Viersen, das gemeinsame Vorgehen gegen rechtsradikale Umtriebe und die informelle Vernetzung der politischen Strukturen auf Kreisebene auf der Tagesordnung.
Gemeinsam mit dem Kreisvorstand fassten die Vertreter/innen der Ortsverbände den Beschluss, die grüne Kreisgeschäftsstelle zum Koordinationsbüro hinsichtlich der Atommüll-Verschieberei durch das Kreisgebiet zur Verfügung zu stellen. Bereits am Anfang 2012 ist damit zu rechnen, dass regelmäßig LKW mit Castor-Behältern von Jülich durch den Kreis Viersen nach Ahaus in Westfalen gefahren werden. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass umgehend Protest-Maßnahmen eingeleitet werden sollen, und dass diese nicht erst anlaufen dürfen, wenn der lebensbedrohliche Abfall bereits unterwegs ist. Bereits am 18. Dezember wird in Ahaus eine Demonstration gegen die so genannten West-Castoren stattfinden. Gegen eine Kostenbeteiligung von 10,00 EUR pro Person für Hin- und Rückfahrt organisiert der Grüne Kreisverband eine Busfahrt nach Ahaus.
Weiterhin traf der Kreisvorstand gemeinsam mit den Vertreter/innen aus den Ortsverbänden die Entscheidung, in einem gemeinsamen Bündnis gegen Rechtsradikalismus, Faschismus und Gewalt mitwirken zu wollen. Die Vorstellung zielt dabei auf eine umfassende Zusammenarbeit quer durch alle Parteien, Kirchen und Vereine und andere Organisationen.
Nicht zuletzt gab es auch eine parteiinterne Entscheidung für eine bessere Vernetzung grüner Strukturen: Um unnötige Doppelarbeiten zu vermeiden, Informationen schneller verbreiten zu können und gemeinsame Aktivitäten zu koordinieren, wird schnellmöglich eine spezielle Software beschafft. Der 'Infopool' steht in einer sechsmonatigen Testphase zunächst dem Kreisvorstand, der Kreistagsfraktion sowie drei Ortsverbänden zur Verfügung. Um eine auch geografisch zusammen hängende Einheit zu ermöglichen, signalisierten die Ortsverbände Niederkrüchten, Brüggen und Nettetal ihr Interesse, die Testphase aktiv mit zu gestalten. Nach erfolgreichem Test soll die in Aachen entwickelte und erprobte Software möglichst in allen Fraktionen und Verbänden kreisweit eingesetzt werden. | | |
Beitrag vom 08.12.11
Bus nach Ahaus
Ab dem Jahr 2012 werden 152 Atommüll-Castoren von Jülich nach Ahaus verschoben. Eine mögliche Route führt über die B221 mitten durch Brüggen! (Niederkrüchten > Ortsumgehung Brüggen > Genholt > Ortsumgehung Bracht > Kaldenkirchen). Es ist an uns, jetzt dagegen aufzustehen und nicht erst, wenn's zu spät ist und die Castoren bereits durch unsere Vorgärten rollen!
Zur großen Anti-Atom-Demonstration am 18.12. in Ahaus organisiert der Grüne Kreisverband einen Bus. Wer mitfahren möchte meldet sich bitte bis zum kommenden Montag (12. Dezember) verbindlich in der Kreis-Geschäftsstelle an: info@gruene-kreis-viersen.de. Zustieg: Doerkes-Platz in Lobberich. Kostenanteil pro Person für Hin- und Rückfahrt: 10,00 EUR.
Zudem bitten wir darum, diese Nachricht an Freunde uns Bekannte weiter zu geben. Dazu reicht der Link zu dieser Meldung:
http://www.gruene-brueggen.de/?text_id=111 | | |
Beitrag vom 03.12.11
RP-Artikel: Widerstand gegen Castor
Selten haben wir Grüne einem Artikel aus der Rheinischen Post so vollständig und unumwunden zugestimmt, wie der heutigen Berichterstattung unter dem Titel "Widerstand gegen Castor". Hier nur die ersten beiden Absätze als Einleitung, weiter dann als PDF oder - so lange wie möglich - auf der Webseite RP-online.de 
Widerstand gegen Castor
Kreis Viersen (RP). Die Grünen im Kreis Viersen rufen zum Protest gegen den geplanten Atommüll-Transport von Jülich nach Ahaus auf. In 152 Transporten sollen die Brennelemente vom kommenden Jahr an ins Münsterland gebracht werden.
Die Grünen im Kreis Viersen rufen zum Widerstand gegen den geplanten Castor-Transport von Ahaus nach Jülich auf. Die Kreisgrünen forderten "ein Ende des Umherkutschierens von Atommüll", teilte Vorstandssprecher Jochen Schaumburg mit, "auch für die Kugeln aus Jülich sollte es nur noch einen einzigen Transport geben: in das noch zu findende Endlager"...
Wir rufen unsere Leserinnen und Leser auf, sich an der FRAGE DES TAGES zu beteiligen: "Würden Sie auf die Straße gehen, um gegen einen Atommülltransport durch den Kreis zu demonstrieren?" - auf dieser Seite das vierte "Päckchen" von oben .
Downloads [ 237.5 kb] RP-Artikel Widerstand gegen Castor
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